{"id":503,"date":"2020-01-29T09:30:52","date_gmt":"2020-01-29T08:30:52","guid":{"rendered":"http:\/\/141.2.195.31\/wordpress\/?p=503"},"modified":"2020-01-29T09:30:55","modified_gmt":"2020-01-29T08:30:55","slug":"erfolgreiche-zusammenarbeit-eine-frage-der-sympathie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/flex.uni-frankfurt.de\/index.php\/focus\/erfolgreiche-zusammenarbeit-eine-frage-der-sympathie\/","title":{"rendered":"Erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen M\u00e4nnern und Frauen &#8211; eine Frage der Sympathie?"},"content":{"rendered":"<p>Wohl nicht f\u00fcr M\u00e4nner\u2026 Denn die Leistungen von m\u00e4nnlichen Teamkollegen, die sich nicht leiden k\u00f6nnen stehen denen von m\u00e4nnlichen Teamkollegen, die sich leiden k\u00f6nnen, in nichts nach. Ist eine Frau mit im Team sind die Ergebnisse hingegen von der Sympathie bzw. Antipathie innerhalb des Teams abh\u00e4ngig.<!--newsroom--><br \/>\n<!--more Weiterlesen--><br \/>\nIn der Gesch\u00e4ftswelt gilt Professionalit\u00e4t als ein entscheidender Faktor. Professionelles Verhalten bedeutet zum Beispiel, Sympathie und vor allem Antipathie gegen\u00fcber Teamkollegen oder Gesch\u00e4ftspartnern nicht in das Arbeitsverhalten einflie\u00dfen zu lassen. Die Forscher Prof. Dr. Michael Kosfeld und Dr. Leonie Gerhards des Frankfurt Laboratory for Experimental Economic Research (FLEX) haben gezeigt, dass tats\u00e4chlich nicht jeder die F\u00e4higkeit hat, Antipathie im professionellen Kontext auszublenden und einer negativen Beeinflussung des Ergebnisses vorzubeugen.<\/p>\n<p>In einem Kooperationsspiel, bei dem beide Teammitglieder dar\u00fcber informiert wurden, wie sympathisch sie der anderen Person sind, wurde deutlich, dass ein negativer Einfluss auf den Output der Zusammenarbeit eintritt, wenn sich die Teammitglieder unsympathisch sind. Spannenderweise tritt dieser Fall nur ein, wenn sich eine Frau im Team befindet oder beide Teammitglieder weiblich sind. Bei reinen M\u00e4nnerteams hingegen l\u00e4sst sich auch bei gegenseitiger Antipathie kein negativer Effekt auf das Ergebnis feststellen. M\u00e4nner scheinen dementsprechend sensibler daf\u00fcr zu sein, ob der Teampartner weiblich oder m\u00e4nnlich ist und je nachdem ein anderes Verhalten an den Tag zu legen.<\/p>\n<p>Auch in einem Koordinationsspiel lassen sich die Ergebnisse zeigen, sie sind somit \u00fcbertragbar.<\/p>\n<p>Ein englischsprachiger Artikel zur Studie findet sich aktuell zum Beispiel in Newsweek: <a href=\"https:\/\/www.newsweek.com\/women-treated-harshly-men-unlikeable-study-1484415\">Women Are Treated More Harshly Than Men For Being Unlikable, Study Finds<\/a>.<\/p>\n<p>Die vollst\u00e4ndige wissenschaftliche Publikation, in der der komplette Versuchsaufbau und die Forschungsergebnisse detailliert beschrieben werden, ist unter folgendem Link abrufbar: <a href=\"https:\/\/academic.oup.com\/ej\/advance-article\/doi\/10.1093\/ej\/uez067\/5715606\">I (Don\u2019t) Like You! But Who Cares? Gender Differences in Same Sex and Mixed Sex Teams<\/a>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>29.01.2020 &#8211; Paula Sophia Schmidt-L\u00fcer<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wohl nicht f\u00fcr M\u00e4nner\u2026 Denn die Leistungen von m\u00e4nnlichen Teamkollegen, die sich nicht leiden k\u00f6nnen stehen denen von m\u00e4nnlichen Teamkollegen, die sich leiden k\u00f6nnen, in nichts nach. Ist eine Frau mit im Team sind die Ergebnisse hingegen von der Sympathie bzw. 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